Wer wir sind

Die Initiative „Ja zur Nö“ ist aus dem OrganisatorInnenkreis des Umsonst & Draussen Festivals „Keine Knete – trotzdem Fete“ hervorgegangen, welches seit Sieben Jahren für ein Wochenende ein Stück lebendige Utopie und gelebte Solidarität nach Harburg bringt, selbstorganisiert und unkommerziell. Die Freilichtbühne im Harburger Stadtpark wird dabei genutzt, um den BesucherInnen die Teilnahme an verschiedensten Formen der Kunst und Kultur zu ermöglichen – ohne Eintritt zu verlangen oder sich persönlich daran zu bereichern. Das Programm besteht unter anderem aus vielfältiger Livemusik, DJs, einem Poetry Slam, Theater, Graffiti, Malerei und skulpturaler Kunst, Infoständen von nahestehenden Projekten, einem Kinderfest, veganem Essen und Getränkeständen.

Angefangen mit einer Hand voll Menschen, engagieren sich bei der Planung und Umsetzung des Festivals und weiteren Veranstaltungen inzwischen über 60 Einzelpersonen und verschiedenste Gruppen politischer und kultureller Natur – sowohl aus Harburg und dem angrenzenden Landkreis, als auch aus vielen anderen Stadtteilen Hamburgs. Die Größenordnung, die das Fest erreicht hatte, erforderte die Gründung des Vereins KKtF e.V., wodurch sich die freie Struktur jedoch nicht geändert hat. Obwohl es so viele unterschiedliche Menschen sind, werden alle Entscheidungen nach wie vor im Konsens getroffen. Die Gruppe verbindet der Wunsch, Orte zu schaffen, in denen sich Menschen kennenlernen und sich frei von Diskriminierung, Konsumzwängen und sexistischen oder rassistischen Sprüchen bewegen und kreativ verwirklichen können.

Als der KKtF e.V. im Oktober 2011 die Idee hatte, das leerstehende FZ Nöldekestraße für ein Wochenende wiederzubeleben, bekam dieser viel positive Resonanz. Viele MitstreiterInnen schließen sich der Planung an und langsam wurde den meisten Beteiligten erst klar, wie viel Potenzial die Räume bieten.

Als die organisatorischen Schwierigkeiten mit der Sprinkenhof AG immer offensichtlicher wurden und die Party schließlich abgesagt werden musste, begann sich ein Kollektiv zu formieren, welches aus Mitgliedern des KKtF e.V., dazu gestoßenen Interessierten, beteiligten Künstler_innen, Musiker_innen und Anwohner_innen besteht, welche sich diesen Umgang nicht bieten lassen will. Angelehnt an den Namen der eigentlich geplanten Party ‚Sag nö zu Leerstand’ wurde die Initiative ‚Ja zur Nö’ gegründet.

Weitere Infos sind auch in unserem Info-Flyer zu finden:

Info-Flyer der Initiative ‚Ja zur Nö‘ (März 2012)

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